Kritik: „The Fighters“

 
 



Handlung:

An seiner alten Schule war Jake ein Football-Star, aber auch ein Hitzkopf, der immer wieder in Streitereien geriet. Mit dem Umzug nach Florida, hofft seine Mutter, soll Jake seine Probleme in den Griff kriegen, zum Vorbild für den jüngeren Bruder werden. Doch sein Ruf folgt ihm auch an die neue High School. Schnell hat ihn Ryan im Visier. Er ist der härteste, populärste Fighter der Schule, der eine reiche Familie im Rücken und mit Baja ein Dreamgirl an seiner Seite hat. Von Ryan provoziert, lässt sich Jake auf eine Auseinandersetzung ein. Doch der erfahrene Free Fighter erteilt dem Neuling eine schmerzhafte Lektion. Auf Revanche aus, nimmt Jake Unterricht bei Jean Roqua. Ein Coach, der keine Schläger, sondern disziplinierte Sportler formt. Roqua lehrt ihn, dass Free Fight ein Sport mit festen Regeln ist, der blinder Aggression keinen Platz bietet. Im Training mit seinem neuen Mentor verbessert und verändert sich Jake. Er lernt, seinen Zorn zu kontrollieren, verliert sogar das Interesse, sich dem Rivalen beim legendären Untergrundturnier der Free Fighter zu stellen. Doch Ryan findet einen Weg, Jake zu einem letzten Kampf zu zwingen…

Kritik:

Jeff Wadlow kennen die meisten bestimmt durch den Horror Thriller Cry-Wolf und sein neustes Werk ist Kick Ass 2. Wadlow hat auch in einpaar Filme mitgespielt aber Regie führen liegt ihn einfach mehr. Er wird auch den angekündigten X-Men Film „X-Force“ drehen. Der Kampf-Film „The Fighters“(Originaltitel: Never Back Down) gehört auch zu seinen Werken. Wie man sieht wechselt Wadlow gern dass Genre und ob „The Fighters“ genau so gelungen ist wie Cry Wolf oder Kick Ass 2 erfahrt ihr hier…

Sean Faris (Pearl Habor) als Hauptdarsteller macht eine gute Figur. Faris zeigt dass er das Zeug zum Schauspieler/Hauptdarsteller hat und es ist schade, dass nach The Fighters eher schlechte Filme von ihm raus kamen. Faris überzeugt in den Kampfszenen und in den emotionalen. Er passt optisch als Hauptdarsteller und würde es mehrere emotionale Szenen geben, hätte Faris noch mehr punkten können. Cam Gigandet (Twilight – Bis(s) zum Morgengrauen) ist hier quasi der Gegenspieler. Gigandet geht genauso so wie Farris voll in seiner Rolle auf. Sein Figur ist cool, fies, selbstsicher, aggressiv und Gigandet bringt dass alles sehr gut rüber. Es wird aber bestimmt Zuschauer geben die ihn mögen und sympathisch finden, da Gigandet von Haus aus ein sympathisches Auftreten hat. Amber Heards (Stepfather) Rolle gibt nicht viel Stoff her, ihre Rolle ist altmodisch und sie muss nicht mehr tun als gut aussehen und sympathisch sein. Evan Peters (Kick Ass) war auch nur der klassische Sidekick von Faris seiner Rolle, hat trotzdem gut unterhalten können und nicht genervt. Der bekannteste im Cast ist wohl Djimon Hounsou (Gladiator). Er ist spielt einen gebrochenen Trainer und Hounsou war auch hier wieder fantastisch in seiner Rolle. Ihn zu besetzen war eine sehr kluge Entscheidung und macht den Film um einiges besser.

Bei so einem Film müssen natürlich die Kampf-Szenen sitzen und das tun sie auch. Hier wird im Mixed Martial Arts Style gekämpft und man merkt das Wadlow selber eine Ahnung vom Sport hat. Er setzt die Kämpfe sehr gut in Szene und sie machen eine menge Laune. Hin und wieder wird so gar in die Ego-Perspektive gewechselt.  Man erfährt auch einiges über den Sport und es gibt viele Trainings Motagen, nach The Fighters bekommt man irgendwie die Lust selbst MAA zu betreiben. Die Ausgewählte Location (Florida) ist auch eine sehr gute Wahl gewesen. Der Regisseur zeigt uns mehrere tolle Bilder und es wird auch im Film drüber gesprochen, ob es nun das perfekte Leben wäre oder nicht. 
Bei so einem Film sollte man sich keine große Story erwarten, sie ist trotzdem gut geschrieben und nicht stumpfsinnig. The
Fighters ist zwar kein tiefgründiges Drama aber auch kein stumpfer Kampf-Film. Auf der einen Seite ist der psychisch angeschlagene und normale Jake (Sean Farris) und auf der anderen ist der reiche, beliebte Ryan (Cam Gigandet) der alles hat. Im Film wird ein kurzer Vaterkomplex zwischen Ryan und seinem Vater angerissen hat später aber keine Bedeutung mehr. Der Film dreht sich hauptsächlich um die beiden. Die Figur von Hounsou bekommt auch seine eigene, gut geschrieben Geschichte. Es ist sehr unterhaltsam den Figuren zu zuschauen und wie sie sich weiterentwickeln. Das macht den Film zu etwas besonderen. Der Soundtrack ist auch noch hervor zu heben. Er untermalt die Szenen perfekt und macht eine menge Laune. 

Fazit: 

Es gibt so viele stumpfsinnige Kampf-Filme und „The Fighters“ gehört nicht zu der Sorte. Der Film besitzt eine gute Geschichte, tolle Figuren, gelungene  Kampfszenen, gute Dramaturgie und einen wirklich coole Soundtrack. 

Über Marcel 545 Artikel
Film ist eine Sprache die jeder versteht. Egal ob in serieller Form oder als Animation, Film dient den Menschen als Unterhaltung und begeistert durch seine Vielfältigkeit. Sei es auf den Ebenen der Erzählung, Effekten oder Charakteren. Film ist aber nicht nur eine Sprache, sondern eine Kunstform, ganz gleich in welcher Art und Weise. Das was ich an Film und allgemein an Medien liebe, ist die Vielfältigkeit, die verschiedenen Ebenen insbesondere die Meta Ebenen und in neue Welten einzutauchen. Aber auch Kritik und Lösungsvorschläge filmisch an unserem heutigen System auszuüben und zu zeigen, wie die Welt in der Zukunft aussehen könnte. "Hier bin ich Mensch, hier darf ich sein".

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