Kritik: „Fluch der Karibik“

http://images3.cinema.de/imedia/4886/3134886,89CaF4gOKQh4kfSA7HHOpcu07hlO5yA_WKTCELpNZW7bwQPvaPBnrUYSpt7v4K_j+oE7+UU74zLJF3vkn_b1uQ==.jpg

Handlung:

Eines Tages wird ein Junge aus dem Wasser
gefischt. Elizabeth Swan, die Tochter des Gouvaneurs, findet heraus,
dass er Pirat ist und nimmt sein Piratenmedaillon an sich. Jahre
später… Will Turner ist zu einem kräfitigen und gut aussehenden jungen
Mann geworden, der dem Schmiedberuf nachgeht. Dass ihm Elizabeth
gefällt, ist nicht zu leugnen. Eines Tages taucht ein seltsamer Pirat
auf. Er handelt sich Ärger ein und wird gefangengenommen. In der
darauffolgenden Nacht greift die sagenumwobene „Black Pearl“ um ihren
berüchtigten Kapitän Barbossa die Stadt an und bringt Elizabeth in ihre
Gewalt. Will bietet dem gefangenen Piraten an, ihn zu befreien, wenn
dieser ihn zu Elizabeth führen würde. Der Pirat willigt ein, allerdings
mit Hintergedanken im Kopf…

Kritik:

Wo
soll man bei so einem Klassiker der Filmgeschichte, der zudem bereits
drei Fortsetzungen vorzuweisen hat und den wohl tuntigsten und
lustigsten Piraten, Jack Sparrow, um genau zu sein, bloß anfangen. 2003
erschien dieser Piratenstreifen, der lediglich auf einer Attraktion im
Disneyland basiert und wurde zu einem Megaerfolg für Disney, mit dem
keiner rechnen konnte. Die Darsteller waren zwar nicht gerade die
schlechtesten, aber Weltstars waren sie allesamt nicht gerade.

Wenn
man schon über die Darsteller redet, dann muss man natürlich die
Hauptdarsteller Johnny Depp, der den Piraten Jack Sparrow spielt,
erwähnen. Seine Darstellung eines leicht betrunken wirkenden Piraten,
der oft mehr Glück als Verstand zu besitzen scheint, hat den Großteil
des Publikums eindrucksvoll überzeugen können. Und das nicht zu Unrecht.
Seine Sprüche, seine Bewegungen und Gesten sind einfach einmalig und
zum Lachen. Die restlichen Nebendarsteller spielen zwar allesamt sehr
gut, aber hervorzuheben wäre hier auf jeden Fall Geoffrey Rush, der den
Erzfeind von Jack Sparrow spielt, den gefürchteten Piratenkapitän
Barbossa. Er überzeugt in ganzer Linie. Man nimmt ihm sofort seine Rolle
eines bösartigen, launischen und manchmal auch Sinn für einen fiesen
Spruch habenden Kapitän ab.

Die ganzen lustigen Dialoge, die im
Film vorhanden sind, werfen sich Sparrow und Barbossa wie einen Ball
fast immer hin und her, was den ganzen Film eindeutig verbessert und
nach vorne bringt. Die ganzen Situationen, in die sich Jack reinreitet,
sind oft absurd, aber sehr lustig und nie lächerlich. Der Soundtrack ist
einfach nur einsame Spitze und bringt wahrlich ein Piratenfeeling auf.
Besonders gut sind die Passagen gelungen, wenn Jack Sparrow einen seiner
zahlreichen komischen Auftritte hinlegt und über „das Deck torkelt“.
Die Musik überträgt das Gesehene aboslut genial und verbessert den Film
ungemein.

Längen sind praktisch keine vorhanden, denn ständig ist
sehr gut inszenierte Action neben den ganzen herrlichen Gags, die
allesamt zünden, vorhanden. Der Film lässt sich zu Beginn ein klein
wenig Zeit, fängt nach kurzer Zeit aber schon rasant an, den Plot
voranzutreiben bis zu einem Ende, das überzeugen kann und Platz für
einen zweiten Teil lässt, der ja dann auch folgte.

Fazit:

Mit
diesem Piratenfilm hat Disney Piraten auf der Leinwand wieder attraktiv
gemacht, auch wenn Piratenfilme dennoch rar geblieben sind seit diesem
riesigen Erfolg. Die Darsteller tragen ihren Teil zum Gelingen des
Filmes bei, genauso der klasse Soundtrack, der die ganze Sache sehr schön
untermalt und passend gewählt ist. Alle Gags und Witze zünden und die
herrlichen, ein klein wenig überdrehten Situationen, in welche die
Charaktere, insbesondere Jack Sparrow hineingeraten, sind zum Brüllen.

Mehr muss man auch gar nicht sagen. Ein perfekter und lustiger Piratenfilm, der die ganze Familie unterhalten kann und Captain Jack Sparrow schon jetzt Kultstatus verschafft hat.

 

10 von 10 Punkten
 
Über Marcel 545 Artikel
Film ist eine Sprache die jeder versteht. Egal ob in serieller Form oder als Animation, Film dient den Menschen als Unterhaltung und begeistert durch seine Vielfältigkeit. Sei es auf den Ebenen der Erzählung, Effekten oder Charakteren. Film ist aber nicht nur eine Sprache, sondern eine Kunstform, ganz gleich in welcher Art und Weise. Das was ich an Film und allgemein an Medien liebe, ist die Vielfältigkeit, die verschiedenen Ebenen insbesondere die Meta Ebenen und in neue Welten einzutauchen. Aber auch Kritik und Lösungsvorschläge filmisch an unserem heutigen System auszuüben und zu zeigen, wie die Welt in der Zukunft aussehen könnte. "Hier bin ich Mensch, hier darf ich sein".

1 Kommentar

  1. Schöne Kritik Thomas.

    Für mich bekäm der Film aber höchstens 6/10. Bin eh kein Fan der FDK Reihe da ich außer Sparrow nichts an den Filmen sonderlich gut finde. Dieser ist dann nach dem ersten Teil auch schon ausgelutscht und hat einen großen Teil zu Johnny Depp's künstlerischem Untergang beigetragen.

    Desweiteren bekäme der Film schon alleine wegen Keira Knightley bestenfalls 8/10. Kann diese nervige Frau einfach nicht sehen, die macht mir jeden Film in dem sie mitwirkt kaputt!

    Ist aber definitiv noch der beste und eig. auch einzig gute Teil der Reihe, danach gings qualitativ ganz schön Bergab. Schade eig.

Kommentar hinterlassen

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*