Kritik: „The Descent“

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Handlung:

Als während einer Höhlenwanderung der einzige Ausgang
von einem Geröllrutsch blockiert wird, bleibt sechs abenteuerlustigen
Frauen nichts weiter übrig, als nach einem weiteren Weg ins Freie zu
suchen.

Eine Expedition ins Dunkle beginnt. Langsam nagen erste
Zweifel an den sehr unterschiedlichen Freundinnen. Und wie sie zu
ihrem Entsetzen feststellen, sind sie auch nicht alleine im Untergrund,
der mehr und mehr immer schrecklicher wird und die Freundinnen ums
nackte Überleben kämpfen müssen. Was auch immer sich in den Tiefen
herumtreibt – es riecht und hört sehr gut und hat vor allem heißhunger.

Kritik:

 
Der
Film vermittelt nur bedingt eine düstere Atmosphäre. Die
Schauspielerinnen spielen allerdings sehr gut und wirken dadurch
glaubhaft. Trotzdem kommt nicht wirklich (immer) das Gefühl von Angst
auf, außer vielleicht bei Personen, die sich schon bei der kleinsten Kleinigkeit fürchten.
Klaustrophobischen Menschen ist der Film eher nicht zu empfehlen, da es
in den Höhlen wirklich oft sehr eng ist und man denkt, die Wände rücken
zusammen und erdrücken einen.

Blutig ist der Film ebenfalls, besonders wenn sich die Freundinnen verteidigen, um am Leben zu bleiben. Ganz selten gibt
es mal richtige Schockmomente, in denen man kurz zusammenzuckt. Der durchschnittliche Horrorfilm-Schauer wird sich bei einem Großteil des Filmes wohl eher nicht gruseln oder gar vor Angst mal schreien, denn dafür ist der Film insgesamt einfach nicht gut genug.

Fazit:

„The Descent“ bietet passable Darstellerinen, mal ein anderes Setting für einen Horrorfilm, den einen oder anderen guten Schockmoment, aber insgesamt ist es dann doch einfach zu wenig, um mehr Punkte einzuheimsen.

Für Leute, die sich schon fürchten, wenn
sie von der halbdunklen Tiefgarage zum Lift laufen, könnte der Film
vielleicht etwas sein. Für die anderen unter uns, die etwas
hartgesottener sind, bietet der Film allerdings zu wenig um mehr als 5
Punkte zu verdienen.

5 von 10 Punkte 
Über Marcel 577 Artikel
Film ist eine Sprache die jeder versteht. Egal ob in serieller Form oder als Animation, Film dient den Menschen als Unterhaltung und begeistert durch seine Vielfältigkeit. Sei es auf den Ebenen der Erzählung, Effekten oder Charakteren. Film ist aber nicht nur eine Sprache, sondern eine Kunstform, ganz gleich in welcher Art und Weise. Das was ich an Film und allgemein an Medien liebe, ist die Vielfältigkeit, die verschiedenen Ebenen insbesondere die Meta Ebenen und in neue Welten einzutauchen. Aber auch Kritik und Lösungsvorschläge filmisch an unserem heutigen System auszuüben und zu zeigen, wie die Welt in der Zukunft aussehen könnte. "Hier bin ich Mensch, hier darf ich sein".

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