Arrow Staffel 1 Serienkritik

© Warner Bros. Television
 
Handlung
 
5 Jahre nach
einem Schiffsunglück inklusive überleben auf einer einsamen Insel kehrt der
einzigste Überlebende, der Millardärsson Oliver Queen (Stephen Amell) nach
Hause zurück. Doch bei seiner Rückkehr in seine Heimatstadt Starling City,
muss er feststellen das sich doch einiges verändert hat, während seiner
Abwesendheit und nicht nur das. Auch trifft er seine Ex Laurel Lance (Katie Cassidy)
und seinen bester Freund Tommy Merilyn wieder. Dennoch ist Oliver auch mit
einem Ziel nach Hause gekommen und zwar die Stadt aus den Klauen skrupelloser
Geschäftsmänner und Frauen zu befreien, die die Stadt ruiniert haben. Dazu hat
er eine Liste auf der die Namen, all derer stehen, die die Stadt in den Ruin
getrieben haben und eine Menge neuer Fähigkeiten, die er auf der Insel erlernt
hat. Gemeinsam mit seinem engsten Vertrauten und Bodyguard  John Diggle
(David Ramsey) macht sich Oliver an die Arbeit. Die Zeit des Green Arrow hat
begonnen.
 
Kritik:
Basierend auf
den DC Comics erzählt Arrow die Geschichte des Millardärs-Sohnes Oliver Queen,
der  eine Wandlung vom arroganten Playboy zum Superhelden Green Arrow
macht, nachdem er bei einem Schiffsunglück auf einer merkwürdigen Insel
strandete. In Staffel 1 geht es vor allem um zwei Hauptthemen: Erstens um die
Liste, auf der die Namen all derer stehen, die für das Leid der Stadt
verantwortlich sind und sie dafür zur Rechenschaft zu ziehen und zweitens was
mit Oliver auf der Insel geschehen ist und was ihn so verändert hat, das er zu
Green Arrow wurde.
 
Die Produzenten und Schöpfer der Serie David Nutter, Mark Guggenheim, Greg Berlanti und Andrew
Kreisberg haben bei „Arrow“ wirklich ganze Arbeit geleistet und eine
düstere, actionreiche Serienadapation kreiert, über den beliebten DC Charakter
Green Arrow, der sich von Folge zu Folge weiterentwickelt und dabei immer
spannender und interesanter wird, was vor allem an der Vielzahl der neu hinzukommenden
Charaktere, der Entwicklung der Hauptfiguren und an den überraschenden
Wendungen in der Story liegt. Dabei zeigen Stephen Amell (Oliver Queen/ Arrow),
Katie Cassidy (Laurel Lance), David Ramsey (John Diggle),Willa Holland (Thea
Queen), Paul Blackthorne (Detective Quentin Lance) ihr ganzes
schauspielerisches Können, sodass der Zuschauer mit jeder Folge mehr mit ihnen
mitfiebert. Die Comic Fans wird es auch freuen, dass bekannte Gesichter wie
Slade Wilson, The Dark Archer, Deadshot und viele weitere aus den Arrow Comics
als wiederkehrende Charaktere in dieser Staffel auftauchen welche sehr logisch
und passend in die Handlung eingesetzt werden (wie z.B Warum Diggle Deadshot
jagt, wer Oliver ausgebildet hat, u.s.w.) Zudem bekommt jeder von ihnen genügend
Screentime um sein volles Potenzial auszuschöpfen. Hinzu kommt das ab Folge 2
die Serie immer mit dem gleichen Intro beginnt, in dem Oliver Queen, erklärt
wer er ist und was er tut. Dazu gibt es auch immer einen kurzen Rückblick, was
in der voherigen Folge passiert ist. Ein weiterer positiver Punkt ist das
Olivers Zeit auf der Insel wird in immer wiederkehrenden Flashbacks gezeigt,
sodass man  in jeder Folge, ein Stück mehr von seiner Vergangenheit
erfährt.
 
Vor allem aber glänzt die Serie durch die Action, Green Arrows Kämpfe
mit Gegenspielern, seiner Flucht vor der Polizei, dem Überleben auf der Insel,
den emotionalen Bindungen zwischen den Charakteren. Zudem schreckt die Serie
auch nicht vor Leichen, Blut und Gewalt zurrück. Aber auch durch das Setting
überzeugt sehr und wirkt realistisch zum Beispiel: Seinem Unterschlupf in der
heruntergekommenen leerstehenden Fabrik im heruntergewirtschafteten Stadtteil
Glades, die technischen Erfindungen die Oliver entwickelt für sein Alter Ego,
Beispiel: Die Pfeile mit ihren Extras z.B abhören und natürlich der zu jeder
Folge passendem Soundtrack. Dazu kommt das Hauptcharaktere im Laufe der
Handlung eine Wandlung bezüglich  ihrer Einstellung gegenüber dem
selbsternannten Rächer Green Arrow durchmachen was Oliver ermöglicht ein Team
zusammenzustellen das ihm bei seiner Aufgabe die Stadt zu retten. Dazu zählt
Olviers Bodyguard John Diggle, sehr überzeugend gespielt von David Ramsey dem
Oliver das Leben rettet, nachdem dieser von Deadshot schwer verletzt wurde und
in Lebensgefahr schwebte und dem er als erstes seine Geheimidentität Arrow
offenlegt. was dazu führt das Diggle zu einem seiner engsten Vertrauten und
Stimme der Vernunft wird.
 
Wie bei fast
jeder Comicverfilmung gibt es auch negative Aspekte, welche aber nicht
überwiegend in der Staffel sind. Oliver hat im Gegensatz zu den Comics kein
langes blondes Haar, was aber nicht wirklich stört. Was aber störend vor allem
auf die Comic Fans wirkt, ist das er in der Serie statt Green Arrow nur The
Hood genannt wird, was anscheinend eine Anspielung auf Robin Hood sein soll.
  
Fazit:
 
Das lange Warten
auf eine Adaption der Comics hat sich echt gelohnt. Arrow ist ein verdammt
cooler, interessanter und spannender Trip in die Welt von Oliver Queen/
Arrow.Dennoch hat auch diese Geschichte noch jede Menge Potenzial, was man
ausbauen kann und man hofft das die Schöpfer das auch in der kommenden Staffel
umsetzen werden.
Für Comic und
SciFi Fans eine klare Empfehlung
Über Marcel 536 Artikel
Film ist eine Sprache die jeder versteht. Egal ob in serieller Form oder als Animation, Film dient den Menschen als Unterhaltung und begeistert durch seine Vielfältigkeit. Sei es auf den Ebenen der Erzählung, Effekten oder Charakteren. Film ist aber nicht nur eine Sprache, sondern eine Kunstform, ganz gleich in welcher Art und Weise. Das was ich an Film und allgemein an Medien liebe, ist die Vielfältigkeit, die verschiedenen Ebenen insbesondere die Meta Ebenen und in neue Welten einzutauchen. Aber auch Kritik und Lösungsvorschläge filmisch an unserem heutigen System auszuüben und zu zeigen, wie die Welt in der Zukunft aussehen könnte. "Hier bin ich Mensch, hier darf ich sein".

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