„Dieses bescheuerte Herz“ Plakat und Trailer

copyright by Constantin Film

Endlich der erste Trailer zum Kinodebut von Philip Noah Schwarz und mit Elyas M’Barek ist online. Ich hab den Film schon vor Wochen in der PV gesehen, darf aber leider  wegen Embargo noch nix dazu sagen. Ende des Embargos ist am 6 Dezember, wo dann auch die Kritik online geht und wer weiß, vielleicht auch noch eine Überraschung, das letztere jedoch ohne Garantie.

Es ist der neue Film von Marc Rothemund, der 2006 mit „Sophie Scholl“ für den besten fremdsprachigen Film nominiert war und dieses Jahr schon mit „Mein Blind Date mit dem Leben“ viele Zuschauer begeistert hat. Letzterer befindet sich sogar bisher auf Platz 20 der erfolgreichsten Filme des Jahres 2017 in Deutschland.

Und darum gehts:

Jede Nacht feiern, einen Audi R8 aus Versehen zuhause im Pool versenken, das findet Lenny (Elyas M’Barek) ziemlich unterhaltsam. Viel mehr interessiert ihn auch nicht. Er wohnt in der Villa seines Vaters, verschwendet dessen Geld und hält sich für einen Lebenskünstler. In einer tristen Hochhaussiedlung in München, liegt der 15-jährige David (Philip Noah Schwarz) im Bett und versucht zu atmen. Seine Mutter Betty (Nadine Wrietz) muss sofort mit ihm in die Klinik. David ist seit seiner Geburt herzkrank, und ob er seinen 16. Geburtstag feiern wird, kann ihm niemand sagen. Diese zwei Welten prallen aufeinander, als der Vater von Lenny (Uwe Preuss), ein Herzspezialist, seinen Sohn dazu verpflichtet, sich um seinen Patienten David zu kümmern: David kennt hauptsächlich Operationssäle, Lenny kennt jeden Club in der Stadt. Um bequem davonzukommen, hilft er David vorerst bei den simplen Dingen, die der Junge unbedingt noch erleben möchte: coole Klamotten kaufen, einen Sportwagen klauen, solche Sachen. Dabei merkt er schnell, dass Davids Leben an einem seidenen Faden hängt. Das ist zu viel Verantwortung für den Lebemann Lenny. Außerdem will David jetzt Mädchen kennenlernen, sich verlieben, wie soll Lenny das organisieren? Aber da hängt er schon fest in einer Freundschaft, so ernsthaft, so intensiv, so ausgelassen, als gäbe es kein Morgen – und das stimmt ja vielleicht.

Hier das Poster:

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Hier der Trailer:

 

Wer jetzt auf den Geschmack gekommen ist, sollte sich die Buchvorlage mal zu Gemüte führen.

Und soviel kann ich schon sagen, er wird zur keiner Sekunde langweilig.

 

 

Über Marcel 533 Artikel
Film ist eine Sprache die jeder versteht. Egal ob in serieller Form oder als Animation, Film dient den Menschen als Unterhaltung und begeistert durch seine Vielfältigkeit. Sei es auf den Ebenen der Erzählung, Effekten oder Charakteren. Film ist aber nicht nur eine Sprache, sondern eine Kunstform, ganz gleich in welcher Art und Weise. Das was ich an Film und allgemein an Medien liebe, ist die Vielfältigkeit, die verschiedenen Ebenen insbesondere die Meta Ebenen und in neue Welten einzutauchen. Aber auch Kritik und Lösungsvorschläge filmisch an unserem heutigen System auszuüben und zu zeigen, wie die Welt in der Zukunft aussehen könnte. "Hier bin ich Mensch, hier darf ich sein".

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