Geek-Portrait: Jason Blum-Produzent von Blumhouse Productions

Quelle: https://qz.com/

Demnächst wird es bei uns ab und zu Protraits von Filmschaffenden geben. Portrait heißt jedoch nicht, dass wir ausführlich die Lebensgeschichte der Person dalegen, schließlich sind, wir nicht Wikipedia. Nein Portrait heißt, wie analysieren das bisherige Werk von dem oder derjenigen, welche Filme wir von ihnen gesehen haben oder auch wenn wir sie im Interview getroffen haben und wie sie auf uns wirkten. Kurzgefasst: Wir setzen uns für eine kurze Zeit mit einer Person auseinander und sagen auch, was wir persönlich von ihr halten und welche Werke man unserer Meinung nach gesehen haben sollte.

Den Anfang macht: Jason Blum.

Der Name Blum ist eigentlich jedem ein Begriff, der in der letzten Zeit im Kino einen Horrorfilm gesehen hat. Die meisten davon hat er produziert. Gemeinsam mit seiner Firma Blumhouse Productions hat sich Jason Blum einen nicht gerade kleinen Namen im modernen Horrorfilm gemacht.Sei es die „Insidious Reihe“, „Paranormal Activity“, „Sinister“, „Ouija“ oder „Die Purge Reihe“, die ab Juli ihren mittlerweile vierten Teil feiert, mit dem Titel: „The First Purge“.

Aber nicht nur das, Blum hat auch Filme gemacht, die rein gar nichts mit Horror zu tun haben wie der Oscar-prämierte Film „Whiplash“, „Normal Heart“, „Zahnfee auf Bewährung“ und sogar „Der Vorleser“. Alles Produktionen aus der Schmiede von Jason Blum. Bei „Whiplash“ war er sowohl beim Spielfilm, sowie sogar an dem vorangegangenen Kurzfilm als Produzent beteiligt. Und ja, ihr habt richtig gehört, Zahnfee auf Bewährung, diese Familienkomödie mit Dwayne „The Rock“ Johnson in der Hauptrolle stammt von ihm.

Man merkt, er ist ziemlich vielseitig und der Erfolg gibt ihm recht. Egal, ob die Kritiker Filme wie „Insidous“ zerreißen, einspielen tun sie trotzdem und geben Blum damit die Möglichkeit, dass in ihn gesetzte Vertrauen für weitere Projekte zu nutzen. Und von denen hat er reichlich. Alleine im letzten Jahr hat Blum, sechs seiner produzierten Filme in die Kinos gebracht und zusätzlich noch eine TV Serie und eine Dokumentation, bei denen er beide Male als ausführender Produzent tätig war.

Und das war noch nicht alles, auch wurde er mehrfach mit Emmys ausgezeichnet, einmal für „The Normal Heart“ und für die Dokumentation „The Jinx: The Life and Deaths of Robert Durst“. Außerdem hat Blum Oscarnominierungen: für „Whiplash“ und seit 2018 auch für „Get Out“. Gerade „Get Out“ ist für Blum persönlich ein totaler Erfolg, da es bisher noch kein moderner Horrorfilm geschafft hat, für die Oscars als Bester Film nominiert zu werden, politisches Statement hin oder her. Man muss nicht alles gut finden, was er mag aber eines verdient dieser Mann auf jedenfall, nämlich Respekt für diese unglaubliche Leistung und das jetzt schon über Jahre hinweg.

Meinung der Geek-Pool Redaktion, Marcel:

Ich persönlich hab mich nie groß damit auseinandergesetzt, welches Studio welchen Film produziert und wie der Produzent mit Namen heißt, aber Blumhouse Productions war mir immer ein Begriff. Jedes Mal, wenn ich höre es ist von Blumhouse Productions produziert, denke ich an das schaurige Logo vor meinem geistigen Auge, das heutzutage in jedem zweiten Horrorfilm zu sehen ist. Ich bin Weißgott kein riesiger Horrorfilmfan, aber es gehört schon was dazu, damit ein Name so lange im Gedächtnis bleibt. Vielleicht liegt es aber auch daran, dass er jedes Jahr aufs neue Filme produziert und es bei den vielen Pressevorführungen nicht ganz unwahrscheinlich ist, dass man mal auf eine Blumhouse Produktion trifft.

Persönlich halte ich von ihm sehr viel, man merkt in jedem seiner Interviews, (auch wenn ich noch nie die Gelegenheit hatte, eines mit ihm zu führen), dass er Spaß an seiner Arbeit hat.  Er produziert gerne und mein Gott, wenn es ihm Spaß macht und ab und zu so ein Knüller wie „Get Out“ dabei herauskommt oder ein unterhaltsamer Thriller wie „Happy Deathday“, dann hab ich dagegen keine Einwände. Letzten Endes kann er ja machen, was er will und manchmal gelingt ihm das und manchmal auch nicht. Klar spielt auch immer, das Team (Regisseur, etc.) um einem eine wichtige Rolle, aber ich glaube jemand wie, Blum hat extrem viel Einfluß auf die Auswahl der Leute und wahrscheinlich auch den Film an sich, sicher bin ich mir aber natürlich dabei nicht.

Auf jeden Fall habe ich vor Jason Blum großen Respekt und freue mich auf seine nächsten Projekte. Vielleicht ist ja mal wieder was für mich dabei.

Filme, auf die ich mich von Blumhouse Productions freue:

  • „Truth or Dare“:  Trailer macht Laune und ich finde es ganz interessant zu sehen, wie sich Tyler Posey und Lucy Hale auf der großen Leinwand machen. Außerdem mochte ich „The Fighters“ von Jeff Wadlow, der jetzt auch diesen Film inszeniert sehr.
  • „The First Purge“:  Sehe ich mir eigentlich nur wegen dem Trump Werbespot an, um ehrlich zu sein
  • „Glass“:  Ich mochte „Split“ eigentlich und bin daher gespannt auf „Glass“. Außerdem Bruce Willis zurück als David Dunn könnte echt was her machen.
  • „Spawn“Natürlich Spawn, als Comicfan gehört das dazu. Die Spawn Comics sind große klasse, der Charakter an sich fantastisch und ich warte schon so lange auf eine ordentliche Comicverfilmung von Spawn, nachdem Die erste großer Mist war. Also die erste Frage, die ich an Blum hätte, wäre: Wann kommt die Spawn Verfilmung?

Wie steht ihr eigentlich zu Jason Blum und seiner Firma Blumhouse Productions? Seid ihr mit seinen Filmen vertraut?

 

Über Marcel 537 Artikel
Film ist eine Sprache die jeder versteht. Egal ob in serieller Form oder als Animation, Film dient den Menschen als Unterhaltung und begeistert durch seine Vielfältigkeit. Sei es auf den Ebenen der Erzählung, Effekten oder Charakteren. Film ist aber nicht nur eine Sprache, sondern eine Kunstform, ganz gleich in welcher Art und Weise. Das was ich an Film und allgemein an Medien liebe, ist die Vielfältigkeit, die verschiedenen Ebenen insbesondere die Meta Ebenen und in neue Welten einzutauchen. Aber auch Kritik und Lösungsvorschläge filmisch an unserem heutigen System auszuüben und zu zeigen, wie die Welt in der Zukunft aussehen könnte. "Hier bin ich Mensch, hier darf ich sein".

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