The First Purge kündigt sich an mit Video und Poster

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Lange wurde spekulliert, worum es im neuen Purge Teil geht.

Nun brach Blumhouse Pictures das Schweigen und veröffentlichte am gestrigen Tag das erste Poster plus einen Ankündigungstrailer zu „The First Purge“ und wirklich Sinn macht das Ganze immernoch nicht.

Dem Trailer nach zu urteilen, werden hier mit großer Wahrscheinlichkeit die Kinder im Vordergrund stehen und wie sie purgen. Jeder die die sehr krasse Zukunftsvision, die zwar wenig mit der Realität zu tun hatte, dafür aber ordentlich Blut, Gewalt und Zerstörung hinterließ, kurz eine Gewaltorgie gigantischen Außmaßes.

Da hat es die eigentliche Handlung gar nicht gebraucht, denn der Gewalt Excess stand definitiv im Vordergrund und avancierte sich gerade in den USA zum Hit.

Doch was ist eigentlich Die Purge? Jedes Jahr gibt es genau eine Nacht, an dem man sich so richtig austoben darf, keine Regeln, keine Grenzen alles ist erlaubt. Egal ob Gewaltverbrechen, Banküberfälle, Einbruch oder auch Vergewaltigungen. Diejenigen, die nicht mitmachen oder nicht schnell genug auf den Bäumen sind, haben das Nachsehe.

Dafür ist dann den Rest des Jahres Ruhe und Frieden. Im Grunde genommen, keine schlechte Idee, aber ist diese auch moralisch vertretbar?

Mit solchen Gedanken spielt die Reihe und treibt das Ganze immer mehr auf die Spitze. Teil 3 „The Election Year“ war kann man sagen eine Polit Saitre im Purge Stil.

Doch was erwartet uns hier? Der Trailer sieht aus, wie ein schlechter Wahlwerbespot von Donald Trump order irgendjemanden anders, der versucht indem er Kinder mit ins Spiel bringt, die restlichen übrig gebliebenen Wähler auf seine Seite zu sehen.

Aber seht selbst:

Doch wir sind hier bei Purge, das heißt viel Gewalt, möglicherweise toben sich hier mal die Kinder so ordentlich aus und richten ein Gemetzel an und vorher sehen wir noch, wie die Eltern ihnen das beibringen. Aber seien wir ehrlich, in einem Land, wo ein kleiner Junge seine Schwester mit einem „Kindergewehr“ abknallt, die Waffengesetze so labil sind, dass sich eigentlich jeder eine kaufen kann.

Ganz gleich ob vielleicht das die Schuld an den vielen nennen wie es „unglücklichen Zufällen“ ist, da wundert einen wirklich gar nix mehr.

Hier das passende Poster:

 

Regie führt Gerard McMurray (Burning Sands) nach einem Drehbuch, von James DeMonaco, der die vorherigen Teile inszeniert hat.

Zum Cast gehören: Luna Lauren Velez, Mo McRae, Joivan Wade, Melonie Diaz u.v.m…

Der Mann, den man hervorheben muss bei allem ist Jason Blum, von Blumhouse Productions.

Der Produzent sämtlicher neuen Horrorfranchises wie Insidious, Sinister.

Dieses Jahr kommen noch Truth or Dare, Halloween, Stockholm und viele weitere.

Wer eine Übersicht über Blums kommende Projekte haben will, sollte mal bei der imdb vorbeischauen: http://www.imdb.com/name/nm0089658/?ref_=ttfc_fc_cr3

Da fragt man sich eigentlich nur eins: „Jason, wo nimmst du das ganze Geld her und warum gleich 7-8, reicht nicht auch einer?“

Die Frage, ob es noch Spaß bei der Arbeit hat, stellt sich da gar nicht mehr…

Der Kinostart für „The First Purge“ ist in Deutschland für den 5.July vorgesehen, genau einen Tag nach dem offiziellen Start in America.

Aber wie seht ihr das? Freut ihr euch auf „The First Purge“ und was haltet ihr eigentlich von den Oscarnominierungen für „Get Out“? Sind die wirklich gerechtfertigt oder geht es dabei nur um ein politisches Statement?

Über Marcel 578 Artikel
Film ist eine Sprache die jeder versteht. Egal ob in serieller Form oder als Animation, Film dient den Menschen als Unterhaltung und begeistert durch seine Vielfältigkeit. Sei es auf den Ebenen der Erzählung, Effekten oder Charakteren. Film ist aber nicht nur eine Sprache, sondern eine Kunstform, ganz gleich in welcher Art und Weise. Das was ich an Film und allgemein an Medien liebe, ist die Vielfältigkeit, die verschiedenen Ebenen insbesondere die Meta Ebenen und in neue Welten einzutauchen. Aber auch Kritik und Lösungsvorschläge filmisch an unserem heutigen System auszuüben und zu zeigen, wie die Welt in der Zukunft aussehen könnte. "Hier bin ich Mensch, hier darf ich sein".

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