Black Panther Special zum Kinostart Teil 1: Die Charaktere + Kommentar der Geek-Redaktion

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Geschickt, schnell und wahnsinnig scharfsinnig,

das ist T’Challa (Chadwick Boseman), der nach dem Tod seines Vaters nach Wakanda zurückkehrt, um die rechtmäßige Thronfolge anzutreten. Doch das ist schwieriger als gedacht! Neben ihm fühlen sich etliche Widersacher dazu berufen, den Thron seiner hochtechnisierten Heimat einzunehmen. Doch T’Challas Alter Ego Black Panther stellt sich dem Kampf und trotzt den Angriffen der Gegner mit seiner Genialität und seinem schusssicheren Anzug…

Meinung Geek Redaktion, Marcel: T’Challa ist mir vorher als Marvel Charakter recht unbekannt gewesen, den Black Panther kannte ich, auch ein bissl seine Geschichte, aber er war nie wirklich bedeutend für mich, dass ich mich näher mit ihm beschäftigt hätte. Chadwick Boseman hat das nun geändert. Sein T’Challa ist sehr charismatisch und facettenreich und hat erstaunliche Nahkampffähigkeiten. Auch wie er sich gibt sowohl als König, wie auch als Black Panther gefällt mich außerordentlich gut. Inzwischen ist er neben Spider-Man einer meiner Lieblings-Avenger geworden und hat mich dazu verleitet, mir Black Panther Comics zu holen, um mehr über in Erfahrung zu bringen.

 

Bösewicht mit tödlichen Eigenschaften

Erik Stevens, auch Killmonger (Michael B. Jordan) genannt, hat nur ein Ziel: Er will König von Wakanda werden! Das macht ihn zu T’Challas größtem Herausforderer. Als er sich mit Ulysses Klaue verbündet, wird er umso gefährlicher und tödlicher für T’Challa im Kampf um den Thron seiner Heimat. 

Meinung Geek Redaktion, Marcel: Killmonger ist für mich kein klassicher Marvel Bösewicht, da er Profil hat, einen Charakter. So jemanden misse ich schon seit Jahren bei Marvel. Ich mochte ihn sehr, weil ich seine Motive auch nachvollziehen konnte und Michael B. Jordan einfach unglaublich begabt ist und ihm solche Rollen einfach liegen. Sen Charakter hat mich sogar teilweise an Adonis Johnson in Creed erinnert. Definitiv sollte man ihn im Auge behalten, weil ich unglaubliches Potenzial hat.

 

Kopf- oder Bauchentscheidung?

Nakia (Lupita Nyong’o) ist eine Agentin Wakandas, die undercover im Ausland lebt und den König regelmäßig über wichtige Entwicklungen informiert. Durch ihre extreme Disziplin kann sie nicht nur jedem Paroli bieten, sondern ist auch äußerst effektiv. Sie muss sich nur entscheiden, ob sie sich von ihrer Verantwortung gegenüber Wakanda oder von ihren Gefühlen für T’Challa leiten lassen soll…

Meinung Geek Redaktion, Marcel: Wenn Ryan Coogler eines kann, dann Charaktere in Szene setzen, egal ob Mann oder Frau. Bei Nakia beweißt er wiederholt, dass er ein sehr gutes Gespür für Frauen Figuren hat. Nakia ist extrem schlagfertig mit Waffen sowie auch mit Worten und hat dennoch auch weibliche Züge. Das macht sie extrem sympathisch. Auch machen ihre Wortgefechte mit T’Challa und wie die beiden sich gegenseitig necken, großen Spaß. Sie ist nicht schablonenhaft, sie fühlt sich echt an, menschlich und Lupita Nyoung’o macht einen fantastischen Job. Bisher hab ich sie als Schauspielerin nicht so ganz wahrgenommen bis auf in „Twelve Years a Slave“ und Star Wars“. Allerdings ist mir ihre Rolle der Maze Kanata mehr im Gedachtnis geblieben, weshalb  ich sie immer mit dieser assiziore. Hier hat sie nun eine völlig andere Seite von sich gezeigt und das fand ich bemerkenswert. Es hat auch gleichzeitig mein Bild von ihr verändert und ich hoffe, das wir ihren Charakter noch öfter im Marvel Cinematic Universe begegnen.

 

Der beste Kämpfer des Landes ist eine Frau

Okoye (Danai Gurira) ist die starke Anführerin der Dora Milaje, einer nur aus furchtlosen Frauen bestehenden Sicherheitstruppe und Spezialeinheit Wakandas. Sie ist nicht nur eine loyale Vertraute von T’Challa, sondern auch seine couragierteste Kämpferin. Für ihren König würde sie ihr Leben geben!

Meinung Geek Redaktion, Marcel: Tatsächlich hat sie mir von allen nicht so sehr zusagt. Sie hatte zwar extrem gute One Liner wie „Waffen, wie primitiv“ und „Wakanda forever“ aber irgendwie war sie immer extrem kühl.  Die besten Szenen mit ihr waren die im Casino und auf der Jagd nach Ulysses Klaue. Ansonsten muss ich tatsächlich sagen, ist sie mir nicht wirklich im Gedächtnis geblieben,außer halt ihre Fight Szenen und die hatten es echt in sich. Bin gespannt wie sie sich noch entwickelt.

 

In die wundersame Welt Wakandas hineingezogen

wird der CIA-Agent Everett K. Ross (Martin Freeman). Auf seiner Verfolgung des Schurken Ulysses Klaue kreuzen sich seine Wege mit denen T’Challas. Gemeinsam kämpfen sie gegen die Kräfte aus dem Ausland, die drohen, Wakanda zu zerstören.

Meinung Geek Redaktion, Marcel: Ich mag Martin Freeman einfach. In Cvil War war ich mir nur unschlüßig auf welcher Seite er steht, er kam mir ziemlich mysteriös vor. Black Panther hat nun mehr Licht in die Sache gebracht und nur soviel, es ist anders als ich es erwartet habe. Dennoch spielt Freeman großartig, kommt her sympathisch daher, aber selbst die Maske nun gefallen ia bin ich trotzdem gespannt was Freeman aus diesem recht facettenreichen Charakter noch alles rausholen kann.

 

Typisch afrikanisch? Der Schein trügt.

W’Kabi (Daniel Kaluuya) wird nach der Inthronisation von T‘Challa zum königlichen Berater ernannt. Zudem ist er Sicherheitschef des Stammes, der im Grenzgebiet liegt und damit als Verteidigungslinie Wakandas dient. Sein vermeintlich traditionell afrikanischer Stamm besteht aus den erbittertsten Kämpfern Wakandas, die die Aufgabe haben, die Geheimnisse ihrer Heimat mit allen Mitteln zu schützen.

Meinung Geek Redaktion, Marcel: Oh man was machst du nur Daniel. Ich mag ihn eigentlich als Schauspieler sehr, vor allem in „Sicario“ und „Get Out“ war er großartig. Hier allerdings kam er mir etwas zu blass vor. Seine Motive waren sehr oberflächlich und teilsweise unverständlich. Man wusste teilweise gar nicht welche Funktion er hatte und obwohl das genannt wurde, erschien es irgendwie nicht wichtig. Er wurde von den anderen pausenlos an die Wand gespielt und kam mir überflüßig vor. Irgendein Handlanger, der sich seiner Rache hingegeben hat. Klar ist es schlimm was ihm passiert ist, aber ein wenig Tiefe hätte seinem Charakter nicht geschadet. So ist er in meinem Augen nur eine unbedeutende Randfigur.

 

Frech, scharfsinnig und ein technisches Genie

ist Shuri (Letitia Wright), die jüngere Schwester des Königs. Die intelligente Wissenschaftlerin ist ohne Frage Wakandas klügster Kopf und entwickelt alle Vibranium-basierten technischen Innovationen, die ihre Heimat mit Energie und Macht versorgen. Die von ihr entwickelten hochmodernen Anzüge von Black Panther, verschaffen ihm Vorteile im Kampf gegen seine Gegner…

Meinung Geek Redaktion, Marcel: Von allen bisherigen Marvel Filmen, hat Black Panther wirklich die besten Frauen Figuren, zu denen auch Shuri eine ist. Mich hat sie immer an Q aus James Bond erinnert, nur schlagfertiger in der Wortwahl und im Kern eine Kämpferin.  Wahrscheinlich hat sie eher mehr was von Tony Stark. Aber Shuri kommt definitiv sympathischer rüber als er!

Beraterin, friedliche Kämpferin und Königsmutter
Ramonda (Angela Bassett) ist die Mutter von T’Challa und Shuri. In ihrer Rolle als Beraterin und Stabilitätsanker ihres Sohnes ist sie eine Schlüsselfigur im Kampf um Wakandas Erhalt. Als sich die Lage zuspitzt, widmet sie all ihre politische Macht und Fähigkeiten der Unterstützung ihrer beiden Kinder.

Meinung Geek Redaktion, Marcel: Wenn jemand, eine solche Rolle verkörpern kann, dann Angela Bassett. Ihre Ausstrahlung und Charakteristika ist phenomenal. Denn obwohl sie nur eine Nebenfigur ist, spielt sie ihre Szenen absolut überzeugend. Man merkt, sie hat Spaß bei der Arbeit, wenn man sich anguckt, mit welcher Leichtigkeit sie den Part verkörpert. Für diese Rolle, ist sie wie geschaffen, dafür fällt mir keine bessere ein.

 

Hüter des herzförmigen Krautes

und damit essentiell auf T’Challas Weg zur Thronfolge ist Zuri (Forest Whitaker). Doch er kümmert sich nicht nur um das Kraut, das Black Panther seine außergewöhnlichen Kräfte verleiht: Als spiritueller Anführer Wakandas und langjähriger Berater von König T’Chaka gibt er all sein Wissen und seine Weisheit an T’Challa weiter, um ihn bei der Abwehr von Angriffen seiner Feinde zu unterstützen.

Meinung Geek Redaktion, Marcel: Forest Whitaker sollte aufpassen, dass er bei solchen Rollen nicht in einen Automatismus fällt. Seine Rolle ähnelte einfach zur sehr der in Rogue One: A Star Wars Story. Wenn man da noch die Kurve kriegt und das nur anfangs von sich zeigt, kann ich damit leben. Leider war es bei Forest die ganze Zeit über so, als würde er in Gedanken immernoch in Rogue One sein. Das ist so auffällig, das es spätestens nach der dritten Szene keinen Spaß mehr mach im zuzusehen, ganz egal ob er in anderen Filmen brilliert.

 

Habgierig, vernarbt und böse

Ulysses Klaue (Andy Serkis), ein südafrikanischer Waffenhändler, Schmuggler und Verbrecher, hat es auf Wakandas Vibranium abgesehen. Seit er seinen Arm verloren hat und eine High-Tech-Prothese trägt, ist er gefährlicher als jemals zuvor. Bei seinem Plan sich an Wakandas wertvollen Rohstoff zu bereichern, gerät er ins Visier des Black Panther

Meinung Geek Redaktion, Marcel: Gebt Andy Serkis doch endlich mal den verdienten Oscar. Egal ob Motion Capture oder normal, Serkis ist immer charismatisch, verleiht seiner Figur immer den gewissen Charme und kommt dabei immer glaubwürdig daher. Alleine das ich das Wort immer gleich dreimal verwendet hab, sollte zeigen, das der Goldjunge für ihn längst überfällig ist. Vielleicht sollte Serkis einfach mal oscarrelavanten Stoff spielen. Definitiv ist es immer eine Riesenfreude ihn auf der Leinwand zu sehen. 

Über Marcel 537 Artikel
Film ist eine Sprache die jeder versteht. Egal ob in serieller Form oder als Animation, Film dient den Menschen als Unterhaltung und begeistert durch seine Vielfältigkeit. Sei es auf den Ebenen der Erzählung, Effekten oder Charakteren. Film ist aber nicht nur eine Sprache, sondern eine Kunstform, ganz gleich in welcher Art und Weise. Das was ich an Film und allgemein an Medien liebe, ist die Vielfältigkeit, die verschiedenen Ebenen insbesondere die Meta Ebenen und in neue Welten einzutauchen. Aber auch Kritik und Lösungsvorschläge filmisch an unserem heutigen System auszuüben und zu zeigen, wie die Welt in der Zukunft aussehen könnte. "Hier bin ich Mensch, hier darf ich sein".

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