Geoff Johns tritt als Präsident von DC zurück

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Wenn man die Geschichte der DC Comics ein wenig verfolgt, so ist jedem der Name Geoff Johns ein Begriff. Er hat viele Comics geschrieben, und ist darüber hinaus auch für Beiträge in Film-und Fernseh Divisionen bekannt. 2010 wurde er dann Chief Creative Officer von DC Entertainment, bis 2016 mit der Ernennung zum Präsidenten der wohl größte Karrieresprung folgte. Doch nun scheint Geoff Johns diese Pflichten beiseite zu legen, was aber nicht heißt das er nicht weiter bei DC mit dabei ist.

Als THR berichtete das die DC Präsidentin Diana Nelson vor einigen Tagen ihr Amt niederlegte, waren wahrscheinlich schon die ersten Anzeichen zu erkennen das irgendwas im Hause DC nicht stimmte.

Für das DC Extendet Universe ist diese Nachricht nicht gerade die beste, da Johns immer eine Schlüsselfigur war wenn es um Beiträge aus diesem Universum ging. Aber dennoch bleibt er als Mitwirkender durch eine Vollzeiteinstellung als Schreiber bei DC, da hier ein wirklich guter Deal für ihn  ausgehandelt wurde. Die Chief Creative Officer Position übernimmt Johns DC-Bigwig Jim Lee, der nebenbei aber weiterhin als Publisher fungiert. 

Geoff Johns war der ausführende Produzent von dem leider gefloppten Batman v. Superman: Dawn of Justice, der leider viel zu weit hinter seine Erwartungen blieb. Zwar wurde Johns zusammen mit Jon Berg beauftragt das DCEU weiter zu betreuen, doch als Walter Hamada im vergangenen Januar zum neuen DC-Films Leiter ernannt wurde änderte sich diesen Ausgangsposition. Denn nachdem wirklich zwiespältigen Justice League Film, wollte Warner eine neue Richtung einschlagen. Zu Anfang arbeitete Johns zwar noch mit Hamada zusammen, doch das änderte sich schnell weshalb er auch wieder in seiner kreativen Seite aufgeht. Denn abgesehen von dem laufenden Doomsday Comic, gibt es auch eine neue Joker-Trilogy sowie weitere Ausgaben von Shazam!

Außerdem wird Johns Co-Writing und Producer-Credits in Wonder Woman 2, sowie im kurz bevorstehenden Aquaman Film besitzen. Er schreibt unter anderem auch das Drehbuch für den neuen Green Lantern Corps. Streifen, der hoffentlich besser wird als der Film von 2011. Immerhin hat Johns neun Jahre an den Comic-Vorlagen gearbeitet, weshalb man ihm eine Menge zutrauen kann.

 

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