Ins Kino gegangen – Sieger & Verlierer aus 2018 [kommentiert] (Marcel)

Auf Abwegen

VERLIERER

Platz 10

Offenes Geheimnis

(Asghar Farhadi)

Kritik |

 © Prokino

Kommentar: Seicht ist untertrieben. Hier hat man mit sehr viel Weichspüler gewaschen und das Ganze noch in den Arthouse-Bereich reingeschleift. Furchtbar.

 

Platz 9

Vor uns das Meer

(James Marsh)

© STUDIOCANAL

Kommentar: Ähnlich schlimm wie der Vorgänger, von seiner ganzen Geschichte her, der Botschaft der ach so bösen Presse und mittelmäßigen schauspielerischen Darbietungen. Next please!

 

Platz 8

A Quiet Place

(John Krasinski)

© Paramount Pictures Germany

Kommentar: ‚Tschuldige, John, aber das war nichts. Idee gut, Umsetzung hatte ich mir besser vorgestellt.

 

Platz 7

Oceans 8 

(Gary Ross)

© Warner Bros. Pictures

Kommentar: Fällt in die Kategorie: War das wirklich nach dem „Ghostbusters“-Remake noch nötig? Im Grunde genommen dasselbe wie Soderberghs Reihe, nur in Grün, klischeeüberladen und mit Frauen.

 

Platz 6

Tomb Raider

(Rothar Utaug)

© Warner Bros. Pictures

Kommentar: Selbst nach den mittelmäßigen Trailern wollte ich es dennoch wagen. Ein Fehler, wie sich herausstellte, denn außer Alicia Vikander und Dominic West hat der Film überhaupt nichts zu bieten – außer vielleicht grauenvolle CGI-Effekte, eine an den Haaren herbeigezogene Storyline und einen Lehrbuchbösewicht. 

 

Platz 5

Downsizing 

(Alexander Payne)

© Paramount Pictures

Kommentar: Eigentlich mag ich die Filme von Alexander Payne, und in der ersten Hälfte war „Downsizing“ noch interessant, bis er in die Klischeekiste greift, mit Kalenderweisheiten um sich wirft, einen unverständlich langgezogenen Subplot eröffnet, der letzten Endes sogar die eigentlich interessante Idee verwischt, und schlussendlich absolut belanglos daherkommt. Da wäre mehr drin gewesen.

 

Platz 4

Meg 

(Jon Turtletaub)

© Warner Bros. Pictures

Kommentar: Okay, ich will nicht, wie alle, auf der Welle herumreiten, aber dieser Film ist durch und durch für den chinesischen Markt gemacht, und genauso fühlt er sich auch an. Hochglanztrash der übelsten Sorte, weder spannend noch interessant. Unterm Strich einfach nur vergessenswert.

 

Platz 3

Death Wish 

(Eli Roth)

Kritik |

© Universum Film GmbH

Kommentar: Ein Film, der allen Waffennarren das Gefühl gibt, im Recht zu sein und zu einer extrem unpassenden Zeit kommt. Nicht wirklich brutal, nicht wirklich actionreich und Logiklöcher sowie Absurditäten, wohin man sieht. 

 

Platz 2

Pacific Rim: Uprising

(Steven S. DeKnight)

Kritik |

© Universal Pictures

Meinung: Wer gedacht hat, „Death Wish“ sei schlecht, wird hier eines Besseren belehrt. Als hätte man das Gekritzel eines 5-Jährigen mit ernstem Ton auf die Leinwand gezaubert. Keine Höhepunkte, null Spaß und von Dämlichkeit kaum zu übertreffen (Stichwort: der alles umfassende Twist). Immerhin lernt man, mit welchen Lebensformen man alles Sex haben kann. 

Platz 1

Gotti

(Kevin Connolly)

© KSM

Kommentar: Ich dachte, Travolta kann nicht tiefer sinken, ich habe mich geirrt. „Gotti“ ist nicht nur der schlechteste Film des Jahres, sondern auch das bei weitem schlechteste Biopic sowie ein Gangsterfilm, den man schon zur Genüge tausendmal besser gesehen hat. Einfach grauenvoll, ärgerlich und man wünscht sich die Zeit zurück, die man damit verbracht hat, diesen Film zu schauen. „Trash“ wäre dafür noch ein Lob.

 

Knapp vorbeigeschlittert:

  • Avengers: Infinity War (USA/Regie: Anthony und Joe Russo)
  • Das Zeiträtsel (USA/Regie: Ava DuVernay)
  • Venom (USA/Regie: Ruben Fleischer)
  • The Cloverfield Paradox (USA/Regie: Julius Onah)
  • Mute (USA/Duncan Jones)
Über Marcel 513 Artikel
Film ist eine Sprache die jeder versteht. Egal ob in serieller Form oder als Animation, Film dient den Menschen als Unterhaltung und begeistert durch seine Vielfältigkeit. Sei es auf den Ebenen der Erzählung, Effekten oder Charakteren. Film ist aber nicht nur eine Sprache, sondern eine Kunstform, ganz gleich in welcher Art und Weise. Das was ich an Film und allgemein an Medien liebe, ist die Vielfältigkeit, die verschiedenen Ebenen insbesondere die Meta Ebenen und in neue Welten einzutauchen. Aber auch Kritik und Lösungsvorschläge filmisch an unserem heutigen System auszuüben und zu zeigen, wie die Welt in der Zukunft aussehen könnte. "Hier bin ich Mensch, hier darf ich sein".

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