Sundance Film Festival 2019 Vorschau: Meist erwartete Filme Platz 15 „Native Son“

© Sundance Institute

Ein neues Jahr, ein neues Festival. Diesmal haben wir das Vergnügen beim Sundance Film Festival dabei zu sein. Das heißt, vom 24 Januar bis 3 Februar folgen Tag für Tag, Kritiken, Specials, Interviews, etc, die mein Kollege Dennis und Ich ausarbeiten. 

Doch bevor es losgeht mit diesem großen Ereignis, gibt es von mir noch Tag für Tag die mich interessantesten/ meist erwarteten Filme des Festivals. Einige davon sind sogar in meiner Most Wanted Liste, wo noch ein Podcast und natürlich die Liste folgt, zu finden. Wir beginnen von hinten mit einem Film aus der U.S. Dramatic Competition:

Native Son:

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Inhalt:

Bigger „Big“ Thomas, ein junger Afroamerikaner lebt mit seiner Mutter und seinen Geschwistern in Chicago.  Er trägt grünes Haar und eine Punkjacke, raucht Gras und hat eine Pistole – aber er weist das „Easy-Money“ -Programm seines Kumpels zurück, der einen Laden an der Ecke überfallen will. Selbstbewusst nimmt Big einen Job als Chauffeur für die Familie des wohlhabenden Kaufmanns Will Dalton an. Er zieht in ihre Villa und beginnt, Daltons vehement fortschrittliche Tochter Mary zu fahren. Seine Beteiligung an einem Unfalltod versetzt Big jedoch in einen Kollisionskurs mit den Mächtigen.

Infos zum Film:  

Native Son, eine gründlich zeitgenössische Überarbeitung des Romans von Richard Wright aus dem Jahr 1940, betont die beharrliche Relevanz der Geschichte, indem sie die Befragung von Angst, Gewalt, Rasse und Umständen in einen kritischen modernen Kontext bringt.  

Regie hierbei führt Rashid Johnson, der damit auch sein Debüt auf der großen Leinwand bekundet. Zum Cast gehören unter anderem: Ashton Sanders (Moonlight, The Equalizer 2), Margaret Qualley (The Leftovers, The Nice Guys), Kiki Layne (If Beale Street could talk), Nick Robinson (Love Simon), Barbara Sukowa (Berlin Alexanderplatz) und Sanaa Lathan (Blade, The Affair). 

Warum ich mich auf den Film freue: 

Erstens klingt der Cast sehr interessant, die Story allgemein über das Chicago der 90er Jahre hört sich sehr spannend an und außerdem können Debütanten immer für Überraschungshits sorgen, siehe Ari Asters Hereditary. Dazu gesagt das Studio hinter dem Film ist A24, die unter anderem schon American Honey, Hereditary, It Follows und Lady Bird produziert haben, also mach ich mir da überhaupt keine Sorgen. Allerdings dadurch das es bisher gerademal ein Foto zum Film gibt, kann ich zur Erwartungshaltung nicht so viel sagen, werde also komplett unbefangen in den Film gehen und ihn hoffentlich auch genießen.

Kritik folgt zeitnah im Sundance Film Festival Special.

Über Marcel 537 Artikel
Film ist eine Sprache die jeder versteht. Egal ob in serieller Form oder als Animation, Film dient den Menschen als Unterhaltung und begeistert durch seine Vielfältigkeit. Sei es auf den Ebenen der Erzählung, Effekten oder Charakteren. Film ist aber nicht nur eine Sprache, sondern eine Kunstform, ganz gleich in welcher Art und Weise. Das was ich an Film und allgemein an Medien liebe, ist die Vielfältigkeit, die verschiedenen Ebenen insbesondere die Meta Ebenen und in neue Welten einzutauchen. Aber auch Kritik und Lösungsvorschläge filmisch an unserem heutigen System auszuüben und zu zeigen, wie die Welt in der Zukunft aussehen könnte. "Hier bin ich Mensch, hier darf ich sein".

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