Sundance Film Festival 2019 Recap „The Death of Dick Long“, „Them that Follow“

© Sundance Institute

Der Dennis hat wieder viele Filme gesichtet und gibt nun seine Meinung dazu preis. Viel Spaß beim lesen des nächsten Recaps hier vom Sundance Film Festival.

„The Death of Dick Long“

©A24

Wie „Three Billboards Outside Ebbing Missouri“, schafft es auch dieser Film eine lokale, amerikanische Gesellschaft darzustellen, die ihrer abgewrackter Umgebung mit Sarkasmus entgegentritt. Durch eine gute Wahl an Schauspielern und minimalistischen Einsatz von Make-Up wirken die Figuren sehr echt und geben einem das Gefühl bodenständige Durchschnittsbürger zu beobachten. Durch die direkte Nähe zu den Charakteren entsteht eine intime Konfliktsituation. Sämtliche Ereignisse haben eine erdrückende Tragik gepaart mit lockeren Humor. Die Balance einer Tragikkomödie gelingt jedoch nicht vollständig. Dafür wird die Dummheit der Figuren zu sehr auf die Spitze getrieben. Die Handlung zieht sich gegen Ende etwas lächerlich in die Länge. Insgesamt schließt aber „The Death of Dick Long“ seine Aussage konsequent ab.

(Dennis Gerecke)

Über Marcel 526 Artikel
Film ist eine Sprache die jeder versteht. Egal ob in serieller Form oder als Animation, Film dient den Menschen als Unterhaltung und begeistert durch seine Vielfältigkeit. Sei es auf den Ebenen der Erzählung, Effekten oder Charakteren. Film ist aber nicht nur eine Sprache, sondern eine Kunstform, ganz gleich in welcher Art und Weise. Das was ich an Film und allgemein an Medien liebe, ist die Vielfältigkeit, die verschiedenen Ebenen insbesondere die Meta Ebenen und in neue Welten einzutauchen. Aber auch Kritik und Lösungsvorschläge filmisch an unserem heutigen System auszuüben und zu zeigen, wie die Welt in der Zukunft aussehen könnte. "Hier bin ich Mensch, hier darf ich sein".

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