Kritik: „One Piece“ Episode 892 „Wano Land! Auf zum Land der Samurai, wo die Kirschblüten wachsen

Wanbo Kuni Arc beginnt

copyright by Toei Animation

One Dream, One Wish, erklingt das 22 Opening mit dem Titel „Over the Top“ von niemand geringerem als Hiroshi Kidatani, der vor mehr als 20 Jahren schon für das allererste zuständig gewesen ist. Und wie der Titel „Over the Top“, ist es dieses Opening qualitativ auch, leider mit massig Spoilern, wo sogar die regelmäßigen Mangaleser nicht schlecht gestaunt haben.

Aber sei es drum, seit langem hat „One Piece“ endlich mal wieder ein herausragendes Opening und dafür Hut ab. Doch kommen wir zur eigentlichen Episode, diesmal unter der Leitung von Regisseur Tatsuya Nagamine („Dragonball Super: Broly“). Für die Charakterdesigns ist diesmal erneut Midori Matsuda zuständig, der einen mehr als nur fantastischen Job abliefert. Seine Detailverliebtheit ist beispiellos, allgemein die gesamte Animation der Folge, seien es die Einführung, die Kämpfe oder auch die Szene, wo Zorro am Abend durch Kirschblüten läuft, sind wirklich sehenswert. Sie schafft eine wohlfühlende Atmosphäre, wie man sie lange bei „One Piece“ nicht mehr erlebt hat. Aus diesem Gesichtspunkt kann man ganz klar sagen, dass der Personalwechsel die beste Entscheidung war.

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Doch kommen wir zur Story der „Wano Kuni Arc“, die da beginnt wo Ruffy in den Strudel gezogen wurde und augenscheinlich am ertrinken war. Dann gibt es eine Überleitung und wir sehen, was aus den restlichen Strohhüten geworden ist, die man im „Big Mom Arc“ vermisst hat. So geht Franky einer Arbeit als Zimmermann nach, Lyssop verkäuft Krötenöl auf dem Marktplatz, Robin versucht sich als Geisha und Zorro ist wie von ihm gewohnt ein Ronin. Alles natürlich nur Fassade, um sich unter die Einheimischen zu mischen. Auch hier wieder zeigt sich, wie fantastisch das Setting des Samurai Zeitalters auch farblich eingefangen wurde. Die Tradition lebt hier wirklich in jeder Szene auf, sei es durch die Kostüme, die Rituale, wo eines Zorro zum Verhängnis wird. Der wird nämlich fälschlicherweise für einen Serienmörder gehalten und soll hingerichtet werden. Auch Lyssop bekommt davon, durch Flyer mit, kann ihm aber nicht helfen, um die Tarnung nicht zu gefährden. Ruffy hingegen wacht neben dem der umgekippten Thousand Sunny am Strand von Wano Land wieder auf und während Zorro seine Ehre im Kampf mit ein paar Samurai verteidigt, zieht es den Captain in eine Auseinandersetzung zwischen zwei merkwürdig, aussehenden Tieren.

Dan endet die Folge. Somit ist unklar, was mit Nami, Sanji, Carrott und Chopper passiert ist, die ebenfalls auf dem Schiff waren. Und der Vorschau zufolge, wird sich auch die Story erstmal weiterhin um Zorros Kämpf und Ruffys erste Begegnung mit Kaidos Leuten drehen.

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Abschließend kann man also sagen, dass die erste Folge der Wano Kuni Arc bis auf die Ereignisse am Ende eine reine Einführung ist, die überraschenderweise sehr gelungen ist. Sie fängt die Kulisse sehr gut ein und gibt uns einen Ausblick, was noch alles auf uns zukommen wird.

Weiter gehts nächste Woche mit Folge 893: „Otamas Auftritt. Ruffy gegen Kaidos Armee“

Über Marcel 536 Artikel
Film ist eine Sprache die jeder versteht. Egal ob in serieller Form oder als Animation, Film dient den Menschen als Unterhaltung und begeistert durch seine Vielfältigkeit. Sei es auf den Ebenen der Erzählung, Effekten oder Charakteren. Film ist aber nicht nur eine Sprache, sondern eine Kunstform, ganz gleich in welcher Art und Weise. Das was ich an Film und allgemein an Medien liebe, ist die Vielfältigkeit, die verschiedenen Ebenen insbesondere die Meta Ebenen und in neue Welten einzutauchen. Aber auch Kritik und Lösungsvorschläge filmisch an unserem heutigen System auszuüben und zu zeigen, wie die Welt in der Zukunft aussehen könnte. "Hier bin ich Mensch, hier darf ich sein".

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