Review | Let’s Sing presents Queen

Mit Let’s Sing presents Queen versuchen Ravenscourt und Voxler, mit einer weiteren Ausgabe ihrer Let’s Sing Karaoke Reihe das Erbe von Singstar weiterzuführen. Wir als große Karaoke Fans haben uns zwei Mikros geschnappt und verraten euch, ob es sich hier wirklich um eine lohnenswerte Singstar Weiterführung handelt oder ob ihr mit einem Queen Album besser beraten seid. 

Don’t Stop Me Now

Zu aller erst muss er zugeben, dass Let’s Sing presents Queen mein erster Titel des Let’s Sing Franchise ist und ich daher nur schwer vergleiche zu vorherigen Titeln machen kann. Zuvor konnte ich nur mit Singstar, Lips und The Voice Karaoke Erfahrung auf meinen Konsolen sammeln, mal mit mehr und mal mit weniger Freude. Bei Let’s Sing presents Queen, so viel kann ich schon mal verraten, ist es auf jeden Fall ersteres. Wie der Name schon ziemlich gekonnt klar stellt, handelt es sich bei dieser Version um eine reine Queen Edition. Insgesamt bekommt ihr 30 der bekanntesten Hits der Ausnahme Band aus den unterschiedlichsten Ären. 

I Want It All

Dabei bekommt ihr bei Let’s Sing deutlich mehr Freiheiten, wie ihr die Songs angehen wollt als im Vergleich zur Konkurrenz. Insgesamt verstecken sich sechs Game Modes im Spiel. Classic ist Konsolenkaraoke, wie man es kennt. Alleine oder mit bis zu drei weiteren Sängern singt ihr im Duell um die höchste Punktzahl. Wenn ihr wollt, könnt ihr auch KI Spieler dazu schalten, was aber eigentlich an der Spielerfahrung nichts ändert. Feat.: ist ein Duett Modus. Anstelle gegeneinander zu singen, versucht ihr kooperativ die beste Kompatibilitäts-Punktzahl zu erreichen.

Wenn ihr gerade keine Freunde an eurer Seite habt, könnt ihr aber auch einfach mit Freddie Mercury höchstpersönlich im Duett singen. Solltet ihr eine größere Gruppe sein, ist der Modus Let’s Party wahrscheinlich der für euch. Hier werden zwei Teams mit bis zu je 4 Spielern gebildet, in dem ihr in unterschiedlichen Herausforderungen antreten müsst. Mit Mix Tabe 2.0 bekommt ihr Ausschnitte aus unterschiedlichen Songs, ähnlich wie ein Medley. Entweder ihr nehmt ein von mehreren existierenden Mix Tabes oder erstellt sie einfach selber. Leider ist dieser Modus der wohl schlechteste des Spiels. Diese kleinen Abschnitte werden mit großen Pausen getrennt und reißen den Sänger aus dem Gesangsflow. Zudem werden die Lyrics bei dem kommenden Lied fast immer zu spät angezeigt, was für verlorene Punkte sorgt. 

Die komplette Trackliste in der Übersicht:

A Kind of Magic

Another One Bites The Dust

Bicycle Race

Bohemian Rhapsody

Breakthru

Crazy Little Thing Called Love

Don’t Stop Me Now

Fat Bottomed Girls

Good Old Fashioned Lover Boy

Headlong

I Want It All

I Want To Break Free

Innuendo

It’s A Hard Life

Killer Queen

Now I’m Here

One Vision

Play The Game

Princes Of The Universe

Radio Gaga

Save Me

Somebody To Love

The Invisible Man

The Show Must Go On

Tie Your Mother Down

Under Pressure

We Are The Champions

We Will Rock You

Who Wants To Live Forever

You’re My Best Friend

We Are The Champions

Wollt ihr euch wahrhaft messen, ist wahrscheinlich World Contest der Modus euer Begehr. Hier könnt ihr online gegen eure Freunde oder gegen Fremde aus der ganzen Welt in Ranglisten Kämpfe antreten. Geht ihr online, tretet ihr gegen einen von drei vorgeschlagenen Gegnern und ausgewählte Lieder an. Solltet ihr Angst haben, euch zu blamieren, kann ich euch auch den Druck nehmen. Ihr tretet weder live ein, noch kann jemand eure Stimme hören. Nur die gesungenen Noten werden wie üblich auf dem Bildschirm visualisiert. Der letzte Modus ist Jukebox, wobei dieser nicht spielbar ist. Hier könnt ihr euch das Musikvideo ungestört von jedem bereits gesungenen Lied anhören. Eine kleine nette Queen-Alternative für Fans, die weder die Songs besitzen noch ein Abonnement bei einem Musikstreaming Anbieter besitzen. 

Das sind einige mehr Modi, als man es zuletzt von Singstar oder anderen Konkurrenten kennt und bis auf Mix Tabe 2.0 sind diese auch sehr gelungen. Auch auffällig ist, dass der Liedtext nicht nur wie üblich am Bildschirmrand steht, sondern auch über die Note, damit gerade Anfänger leichter das richtige Timing erreichen. Wenn ihr möchtet könnt ihr auch eure Stimme leise zuschalten. Diese hat jedoch eine leichte Verzögerung und die Stimme der Sänger lässt sich leider auch nicht ausschalten.

Fazit:

Let’s Sing presents Queen macht vieles besser als die Konkurrenz und das mit einem großen Umfang. Natürlich dürft ihr Mikrofone oder die kostenlose Smartphone App nutzen, die wir jedoch nicht getestet haben. Leider stellte sich Mix Tabe 2.0 trotz einer guten Idee jedoch als spaß loser Reinfall heraus. Habt ihr zudem gerade keine Freunde zu Hand, ist World Contest der perfekte Weg trotzdem motiviert zu singen. Wer ein Karaokespiel sucht mir einer verdammt guten Playlist, ist bei Let’s Sing presents Queen an der richtigen Adresse. 30 sehr gute Lieder von einer der besten Bands aller Zeiten, mit vielen motivierenden Modi für jede Gruppengröße. Wir können Let’s Sings presents Queen ohne Bedenken empfehlen. 

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